Volatilität ist ein wichtiger Indikator dafür, wie stark der Preis eines Finanzinstruments im Laufe der Zeit schwankt. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Einschätzung des Marktrisikos, da sie das Potenzial für sowohl Gewinne als auch Verluste im Handel anzeigt.
WIE BEDEUTET VOLATILITÄT DEN HANDEL?
Hohe Volatilität: Wenn die Marktschwankungen hoch sind, erleben die Preise in kurzer Zeit größere Schwankungen. Dies erhöht das Potenzial für Gewinne, steigert jedoch auch das Risiko erheblicher Verluste.
Niedrige Volatilität: Vermögenswerte mit niedriger Volatilität tendieren zu stabileren Preisen, was sie zu niedrigeren Risikoinvestitionen mit kleineren Gewinnmöglichkeiten macht.
VOLATILITÄT UND IHR EINFLUSS AUF DEN SPREAD
Genau wie die Liquidität beeinflusst auch die Volatilität direkt den Spread — die Differenz zwischen dem Kaufpreis (ASK) und dem Verkaufspreis (BID) eines Vermögenswertes. Wenn die Volatilität steigt, neigen die Spreads dazu, sich zu erweitern, was die Handelskosten erhöht.
Aus diesem Grund sollten Trader immer das Volatilitätsniveau berücksichtigen, bevor sie in den Markt eintreten, insbesondere während wirtschaftlicher Nachrichtenveröffentlichungen oder bedeutender geopolitischer Ereignisse, die plötzliche Preisschwankungen verursachen können.
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