Was ist ein Kurs-Gap?

Kurslücken gehören zum Trading dazu – und nicht jede davon wirkt sich negativ aus
Geschrieben von Maksim
Aktualisiert vor 9 Monaten

Ein Kurs-Gap entsteht, wenn der Preis eines Vermögenswerts zwischen zwei aufeinanderfolgenden Handelsperioden sprunghaft ansteigt oder fällt, sodass eine Lücke (Gap) im Chart sichtbar wird. Das bedeutet: Der Eröffnungskurs einer neuen Kerze unterscheidet sich deutlich vom Schlusskurs der vorherigen.

Wann treten Gaps auf?

Kurs-Gaps entstehen typischerweise in folgenden Situationen:

🔹 Markteröffnungen – Besonders nach Wochenenden oder Feiertagen, wenn der Handel mit neuem Schwung startet.
🔹 Wirtschafts- und Nachrichtenereignisse – Unerwartete politische Entwicklungen oder wichtige Konjunkturdaten können starke Marktreaktionen auslösen.
🔹 Hohe Volatilität – Schnelle Veränderungen in Angebot und Nachfrage führen zu abrupten Kursbewegungen.

Gaps sind natürliche Marktphänomene und können nicht vom Broker beeinflusst werden – sie stellen ein inhärentes Marktrisiko dar.

Wie wirken sich Gaps auf den Handel aus?

🔹 Positive Gaps
Wenn sich der Markt in Ihre Richtung bewegt, kann Ihre Position zu einem besseren Kurs als erwartet eröffnet werden – was den Gewinn erhöht.

🔹 Negative Gaps
Bewegt sich der Kurs jedoch gegen Sie, kann es zu unerwarteten Verlusten oder sogar einem Stop-Out kommen, wenn kein ausreichendes Risikomanagement besteht.

Bei Eurotrader ermöglichen wir den Handel mit CFDs (Contracts for Difference) – so können Sie von steigenden ebenso wie von fallenden Kursen profitieren, je nach Strategie.

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