Ein Kurs-Gap entsteht, wenn der Preis eines Vermögenswerts zwischen zwei aufeinanderfolgenden Handelsperioden sprunghaft ansteigt oder fällt, sodass eine Lücke (Gap) im Chart sichtbar wird. Das bedeutet: Der Eröffnungskurs einer neuen Kerze unterscheidet sich deutlich vom Schlusskurs der vorherigen.
Wann treten Gaps auf?
Kurs-Gaps entstehen typischerweise in folgenden Situationen:
🔹 Markteröffnungen – Besonders nach Wochenenden oder Feiertagen, wenn der Handel mit neuem Schwung startet.
🔹 Wirtschafts- und Nachrichtenereignisse – Unerwartete politische Entwicklungen oder wichtige Konjunkturdaten können starke Marktreaktionen auslösen.
🔹 Hohe Volatilität – Schnelle Veränderungen in Angebot und Nachfrage führen zu abrupten Kursbewegungen.
Gaps sind natürliche Marktphänomene und können nicht vom Broker beeinflusst werden – sie stellen ein inhärentes Marktrisiko dar.
Wie wirken sich Gaps auf den Handel aus?
🔹 Positive Gaps
Wenn sich der Markt in Ihre Richtung bewegt, kann Ihre Position zu einem besseren Kurs als erwartet eröffnet werden – was den Gewinn erhöht.
🔹 Negative Gaps
Bewegt sich der Kurs jedoch gegen Sie, kann es zu unerwarteten Verlusten oder sogar einem Stop-Out kommen, wenn kein ausreichendes Risikomanagement besteht.
Bei Eurotrader ermöglichen wir den Handel mit CFDs (Contracts for Difference) – so können Sie von steigenden ebenso wie von fallenden Kursen profitieren, je nach Strategie.
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