Wie sich die Hebelwirkung auf das Stop-Out auswirkt

Hebelwirkung beeinflusst das Stop-Out-Risiko und ein effektives Risikomanagement
Geschrieben von Maksim
Aktualisiert vor 8 Monaten

Hebelwirkung und Stop-Out-Risiko: Was Trader wissen müssen

Hebelwirkung (Leverage) ist ein leistungsstarkes Instrument im Trading, das es Tradern ermöglicht, mit einem kleinen Kapital größere Positionen zu kontrollieren. Obwohl dies die Chance auf höhere Gewinne bietet, ist es auch mit erheblichen Risiken verbunden – insbesondere im Hinblick auf das Stop-Out-Level.

Ein Stop-Out tritt ein, wenn eine Position ein vordefiniertes Verlustniveau erreicht, woraufhin der Broker die Position automatisch schließt, um weitere Verluste zu verhindern. Der Einsatz von Hebelwirkung beeinflusst direkt, wie schnell ein Stop-Out eintreten kann, da sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt werden.

Bereits kleine Marktbewegungen können bei Verwendung von Hebelwirkung große Auswirkungen auf deine Position haben und sie näher an das Stop-Out-Level bringen – besonders in volatilen Märkten, wo Preisschwankungen dein verfügbares Margin schnell aufzehren können. Deshalb ist es entscheidend, zu verstehen, wie sich der Hebel auf das Stop-Out-Risiko auswirkt, um Kapital effektiv zu verwalten, passende Stop-Loss-Level zu setzen und sich vor übermäßigen Verlusten zu schützen.

In diesem Artikel untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Hebelwirkung und Stop-Out-Risiko und geben wichtige Tipps, wie man Hebel verantwortungsbewusst einsetzt, um das Risiko eines Stop-Outs zu minimieren. Durch ein effektives Risikomanagement können Trader die Herausforderungen des gehebelten Tradings meistern und ihr Kapital schützen.

HOHER HEBEL ERHÖHT DAS STOP-OUT-RISIKO

  • Geringere Margin-Anforderung: Bei hohem Hebel musst du weniger Eigenkapital hinterlegen, um eine Position zu eröffnen. Dadurch kann dein Margin bei Verlusten schneller aufgebraucht werden.

  • Schnellerer Rückgang des Margin-Levels: Dein Eigenkapital sinkt schneller im Verhältnis zum Margin, was bedeutet, dass weniger Verluste notwendig sind, um das Stop-Out-Level zu erreichen.

Beispiel:

  • Bei einem Hebel von 1:10 verursacht ein Kursrückgang von 1 % einen Verlust von $10.

  • Bei einem Hebel von 1:100 führt der gleiche 1 %-Rückgang zu einem Verlust von $100.

NIEDRIGER HEBEL SENKT DAS STOP-OUT-RISIKO

  • Höhere Margin-Anforderung: Ein niedriger Hebel verlangt mehr Eigenkapital für dieselbe Positionsgröße, was einen Puffer gegen Verluste schafft.

  • Langsamerer Rückgang des Margin-Levels: Dein Eigenkapital bleibt im Verhältnis zum Margin länger höher, was dir mehr Spielraum gibt, bevor das Stop-Out-Level erreicht wird.

HEBELOPTIONEN BEI EUROTRADER

Bei Eurotrader bieten wir flexible Hebeloptionen, die sich an unterschiedliche Trading-Bedürfnisse anpassen:

  • Bis zu 1:500 Hebel für die meisten internationalen Kunden – für hohe Marktexposition bei geringem Kapitaleinsatz.

  • 1:30 Hebel für europäische Privatanleger – gemäß regulatorischer Vorgaben.

  • Professionelle Kunden können eine Hebelanpassung bis zu 1:500 beantragen.

Brauchen Sie weitere Informationen? Unser Support-Team ist jederzeit für Sie da.
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