Warum wurde meine Order mit einem negativen Kontostand eröffnet?

Order eröffnet mit negativem Kontostand – und wie man das verhindern kann
Geschrieben von Maksim
Aktualisiert vor 8 Monaten

Bei Eurotrader bieten wir enge und wettbewerbsfähige Spreads über eine breite Palette von Instrumenten, um kosteneffiziente Handelsbedingungen zu gewährleisten.

Wenn Ihre Order mit einem negativen Saldo gestartet ist, können Faktoren wie Spreads, Hebelwirkung oder Marktschwankungen dafür verantwortlich sein. Hier ist, warum das passieren kann:

1. Auswirkungen des Spreads auf die Orderausführung

Erklärung:
Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Verkauf) und dem Briefkurs (Kauf). Da Käufe zum Briefkurs und Verkäufe zum Geldkurs ausgeführt werden, beginnen Trades mit einem Verlust in Höhe des Spreads.

Hauptauswirkung:

  • Wenn sich der Markt nicht schnell zu Ihren Gunsten bewegt, kann sich der Spread-Verlust erhöhen.

  • In volatilen Märkten kann sich der anfängliche Verlust verschärfen und möglicherweise zu einem negativen Saldo führen.

2. Auswirkungen hoher Hebelwirkung

Erklärung:
Hebelwirkung verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste. Je höher der Hebel, desto stärker wirken sich kleine Kursbewegungen auf Ihr Konto aus.

Wie es passiert:

  • Bei einem Hebel von 1:500 kann eine Bewegung von nur 0,2 % gegen Ihre Position erhebliche Verluste verursachen.

  • Wenn die Verluste Ihre Margin übersteigen, kann Ihr Konto negativ werden.

Beispiel:
Ein Trader eröffnet mit hohem Hebel eine große Position. Eine kleine Marktbewegung löscht die Margin aus und führt zu einem negativen Kontostand.

3. Slippage und Marktlücken

Erklärung:
Slippage tritt auf, wenn der Ausführungspreis von Ihrem gewünschten Preis abweicht – typischerweise bei Verzögerungen oder starker Volatilität. Marktlücken (Gaps) entstehen häufig nach Wochenenden oder wichtigen Nachrichtenereignissen und können unerwartete Verluste verursachen.

Wie es passiert:

  • Bei Slippage kann Ihre Order zu einem schlechteren Preis als erwartet ausgeführt werden.

  • Eine Marktlücke kann Stop-Loss-Orders zu deutlich schlechteren Kursen auslösen als geplant.

Beispiel:
Sie setzen einen Stop-Loss bei 100 $, aber aufgrund einer Marktlücke wird der Trade bei 95 $ geschlossen. Dies führt zu einem größeren Verlust – möglicherweise zu einem negativen Kontostand.

So reduzieren Sie Risiken:
Beobachten Sie die Marktbedingungen, verwenden Sie eine angemessene Hebelwirkung und seien Sie bei Ereignissen mit hoher Volatilität besonders vorsichtig.

Benötigen Sie weitere Informationen?
Unser Support-Team hilft Ihnen jederzeit gerne weiter.

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